Liebe Mitglieder, Förder*innen und Freund*innen der Künstlerhäuser,

wir brauchen Hilfe und möchten Sie um Unterstützung bitten:

Einige von Ihnen haben es schon gesehen, manche waren vielleicht sogar schon drinnen - die Rede ist vom Yakone Dome. Hierbei handelt es sich um ein transportables, in nur vier Stunden auf- und abbaubares 75 qm - Kuppelzelt, welches seit anderthalb Monaten zu "Gast" auf der Wiese der Künstlerhäuser ist. Dieses Zelt möchten wir mit Ihrer Hilfe für den Verein und für Worpswede erwerben.

Der Dome soll jedoch nicht nur den Stipendiat*innen vorbehalten sein, sondern wird die Möglichkeit bieten, kleine öffentliche Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Workshops etc. abzuhalten. Gleichzeitig ist es denkbar, dass das Zelt durch unser Dorf wandert und so einen Vielfältigkeitsraum für Worpswede eröffnet. Und wie wäre es, wenn das Zelt, als Satellit der Künstlerhäuser und Aushängeschild für Worpswede, an anderen Orten in der Republik auf uns aufmerksam macht...?

Wir hoffen auf zahlreiche Spenden und halten Sie in den kommenden Wochen auf dem Laufenden.

Schauen Sie sich doch einfach unser kurzes Projektvideo an:

Bei Fragen, Besichtigungswünschen und Gesprächsbedarf melden Sie sich gerne bei uns!

Mit herzlichen Grüssen
Philine und Bhima Griem

 

Künstlerhäuser Worpswede e.V.

Sparkasse Rotenburg Osterholz

IBAN DE45 241 512 350 000 301 663

BIC: BRLADE21ROB

Wir freuen uns sehr, Vratislav Maňák seit dem 01. Oktober bei uns in den Künstlerhäusern zu Gast zu haben. Er wird im Rahmen des Austauschprogramms "Tapetenwechsel - Ein deutsch-tschechischer Literaturaustausch" für einen Monat bei uns wohnen und arbeiten.

Vratislav Maňák (*1988 in Stříbro) schreibt Prosa für Erwachsene und Kinder. Er studierte Journalismus und Medienwissenschaften an der Karls-Universität in Prag und arbeitet heute beim Tschechischen Fernsehen als Redakteur des Nachrichtenportals ČT 24. 

Für seinen ersten Erzählungsband Šaty z igelitu erhielt er 2012 den Jiří Orten-Preis. Inzwischen folgten mehrere Bücher für Kinder und Erwachsene sowie eine Serie von Kindermärchen für den Tschechischen Rundfunk.

Auf Deutsch erschienen:

Der Mann in der Uhr. Kinderbuch, übers. von Lena Dorn, Karl Rauch Verlag 2018, (tsch. Originaltitel: Muž z hodin)

Heute scheint es, als wäre nichts geschehen. Roman, übers. von Lena Dorn, Karl Rauch Verlag 2019, (tsch. Originaltitel: Rubikova kostka)

Vratislav Maňák stellt seinen Roman „Heute scheint es, als wäre nichts geschehen“ am 10.10. in Bremen vor.

Der junge Lehrer Ondřej kommt zur Feier des 80. Geburtstags seines Großvaters nach Pilsen zurück. Statt der erwarteten Idylle wird er mit Geheimnissen konfrontiert, die viele Jahre zurückliegen. Ondřej beginnt sich selbst und andere zu befragen, und die Fragmente der Erinnerungen setzen sich zusammen wie die bunten Elemente eines Zauberwürfels.

Die Geschichte des Familienromans von Vratislav Maňák spielt vor dem Hintergrund der Befreiung der westböhmischen Stadt Pilsen durch die Alliierten. Eine Tatsache, die bis 1989 vom tschechoslowakischen Staat bewusst verschwiegen wurde.

https://www.somachtmanfruehling.de/programm-2020/lesung-irena-douskova-vratislav-manak/

 

21. -23. August 2020

Ende August versammelte ZEFAK (Stipendium PLUS, Karin&Uwe Hollweg Stiftung) zahlreiche Besucher*innen und Workshopteilnehmer*innen in den Künstlerhäusern. Während dieser drei Tage haben sich lokale Künstler, Wissenschaftler und Aktivisten eingefunden, um eine kritische Diskussion über die Vorstellung des Anderen zu führen, indem sie die besonderen Kämpfe und Strategien der Gegenwart betrachteten. Das Symposium hat mit einer Präsentation des Kollektivs Chateau Lu begonnen, einem von Studenten geführten Café an der Universität der Künste Bremen. Dorsa Eidizadeh und Tabea Erhart, zwei Vertreterinnen, gaben eine kurze Einführung in die Überlebensmethoden innerhalb der Institution. Bald darauf ging das Zefak-Kollektiv auf die Absicht ein, das Symposium zu organisieren: Raum schaffen, Ressourcen teilen und den Diskurs aktivieren. Die Präsentation endete mit einer vom Manifest strukturierten Vortragsvorstellung. Der Abend wurde mit einem Workshop von Lilja Girgensohn fortgesetzt, der sich mit der Frage befasste, wie die gemeinsame Erzählung der linken Politik, im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit der Zukunft, überwunden werden kann. Ein Spiel, über das jeder ausführlich diskutieren würde, wenn Konstrukte wie Geld, Familie und Schule transformativ betrachtet würden. Der zweite Tag startete mit Aline Plötz, einer Geophysikerin des Alfred Wegener Instituts, die über die Auswirkungen der Gasexploration in der Region sprach, welche langfristig Erdbeben verursacht. Solidaritree diskutierte dann mit allen die Möglichkeit der Emanzipation der Arbeit und ihre Praxis der geteilten Wirtschaft, die es den Kollegen im Kollektiv ermöglicht, sich ganz ihrem politischen Aktivismus zu widmen. Tiziana Ratcheva brachte dann die Beziehung zwischen Eigentum, als einem der ersten Bürgerrechte der liberalen Politik und dem Verständnis des (europäischen) Menschenrechtssubjekts, als autonomes Individuum, zur Sprache. Horner Eeck, ein Barkollektiv aus Bremen, fuhr fort und diskutierte, wie Genossenschaften ein Baustein auf dem Weg zum demokratischen Sozialismus sein könnten. Am dritten Tag endet das Programm mit einer spannenden Diskussion, die von Brun Morais, einem Mitglied der Queeraspora, initiiert wurde und sich um Körper, Geschlecht, Identität und Kommunikation von Figuren der brasilianischen Queer-Szene drehte.

 

VERANSTALTUNGSANKÜNDIGUNG: 21. bis 23. August 2020

Künstlerhäuser Worpswede beherbergt das erste Panel des Projekts Future Archives, das von Zefak, dem Künstlerkollektiv in Residenz (Stipendium Plus, Karin und Uwe Hollweg Stiftung) organisiert wird. Vom 21. bis 23. August findet ein Symposium statt, das Aktivisten, Künstler und Wissenschaftler zusammenbringen soll, um ein interdisziplinäres Gespräch über Themen des emanzipatorischen Lesens von Universalität zu führen und eine gerechte Zukunft zu erreichen, die von lokalisiertem Wissen und lokalen Kämpfen abweicht. Bitte senden Sie uns eine E-Mail, wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben. Wir möchten einen Überblick über die Anzahl der Gäste haben, damit wir Hygienemaßnahmen organisieren können. Weitere Details werden wir in den nächsten Tagen veröffentlichen. Anmeldung/Infos:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

EVENT ANNOUNCEMENT: August 21- 23, 2020

Künstlerhäuser Worpswede hosts the first panel of the project called Future Archives organized by Zefak, the artist collective at residence. There will be a symposium from 21st-23rd of August aiming for bringing together activists, artists, and scientists in order to host an interdisciplinary conversation around topics of emancipatory reading of universality and arriving at a just future, departing from situated knowledge and local struggles. please send us an email if you have interest in participation, we would like to have an overview of the number of guests, so we can organize hygiene measures. we will release more details on the following days.

Mail to: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Gruppe ZEFAK, die als Kollektiv das Stipendium Plus (Karin und Uwe Hollwegstiftung) Anfang 2020 verliehen bekommen hat, nimmt ihr Projekt »Future Archives« in Angriff.

Der Fokus liegt derzeit auf der Erarbeitung eines Schriftstücks, welches die Grundlage zur weiteren Kommunikation mit anderen Entitäten darstellen soll. 

Hier ein kurzer Auszug daraus:

»future is calling, teaser: The present is a charged territory, unravelled past and dominated future collapse in the present moment, the clash between these two opposing forces offers a series of contingencies that seem frustrating to many of us. Is there a way out of this determinacy; an alternative mode, a view of the future that is based on the present and the particular, and that starts from the recognition of all the inequalities that the unjust universal regimes can cause, but still insists on a sense of solidarity among all.« ZEFAK 

»Zukunft ruft, Teaser: Die Gegenwart ist ein aufgeladenes Gebiet, enträtselte Vergangenheit und dominierter zukünftiger Zusammenbruch im gegenwärtigen Moment. Der Zusammenprall dieser beiden gegnerischen Kräfte bietet eine Reihe von Eventualitäten, die vielen von uns frustrierend erscheinen. Gibt es einen Ausweg aus dieser Bestimmtheit? Gibt es einen alternativen Modus, einen Blick auf die Zukunft, der auf der Gegenwart und dem Besonderen basiert und von der Anerkennung aller Ungleichheiten ausgeht, die die ungerechten universellen Regime verursachen können, aber dennoch auf einem Gefühl der Solidarität zwischen allen besteht? «
 

Wir sind gespannt was folgt und halten Euch auf dem Laufenden...

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Die künstlerische Leitung stellt sich vor:

Liebe Vereinsmitglieder, Freund*innen und Förderer der Künstlerhäuser Worpswede e.V.
Zum 01. Mai 2020 haben wir - Bhima Griem (dipl. Freie Kunst, geb. in Hamburg, aufgewachsen in Berlin) und Philine Griem (M.A. of Arts, geb. in Bremen, aufgewachsen in Worpswede und Zürich) - die Stelle der künstlerischen Leitung der Worpsweder Künstlerhäuser angetreten.
Wir begegnen dieser Herausforderung mit Engagement, Freude und Zuversicht! In unserem Gepäck: Zwei Kompetenzfelder - Künstlerische Praxis und theoretische Konzeption - die sich gegenseitig befruchten und ergänzen.
An Vorhandenes anknüpfen, eigene Ideen entfalten und dabei eine Brücke zum kultur-historischen Erbe Worpswedes und den Martin-Kausche-Ateliers schlagen, werden unsere Schritte zur Entwicklung eines zeitgenössischen Programms für die Künstlerhäuser Worpswede sein.
So wird eines unserer großen Jahresthemen die Stipendiatenstätte von morgen sein: Wie sieht die Künstler*innenförderung der Zukunft aus, welche Räume braucht es hierfür, was wollen wir nicht? Diese und weitere Fragen wollen wir im kommenden Jahr in großer Runde und mit möglichst vielen Akteursgruppen interdisziplinär und partizipativ diskutieren.
Wir freuen uns auf eine spannende und lebendige Zeit!
Philine und Bhima Griem

Die Veranstaltungen werden aufgrund des Virus leider erst einmal abgesagt. Wir bitten um euer Verständnis, bleibt gesund und wir halten euch auf dem Laufenden.
 
4. April 2020, 10- 20 Uhr
 
Die Künstlerhäuser Worpswede zeigen zur RAW Photo Triennale Worpswede interdisziplinäre Arbeiten aus dem Projekt »Und jetzt?«. 
In den Martin-Kausche Ateliers von 10 Uhr bis 20 Uhr und mit Live Performance vor der Moorrübe Worpswede - Bioladen um 13 Uhr! 
 

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Weiterlesen: Ausstellung: »Moor - Mehrfache Wegbereitung« abgesagt

 

5. März 2020, um 20 Uhr

Findorffstraße 17, 27726 Worpswede

Anmeldung bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im Rahmen des Förderprogramm „Tapetenwechsel – Ein deutsch-tschechischer Literaturaustausch“ liest Akin Emanuel Sipal (*1991, Essen) im Buchladen Worpswede, moderiert von Viktorie Knotkova.

 

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Weiterlesen: Lesung von Akin Emanuel Sipal im Buchladen Worpswede

Studierende der Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken zeigen in den Künstlerhäusern Worpswede Interdisziplinäre Arbeiten aus dem Projekt »UND JETZT?« am 4. April

Die Künstlerhäuser Worpswede zeigen zur RAW Phototriennale interdisziplinäre Arbeiten aus dem Projekt »Und jetzt?«. 12 Studierende der Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken (HBKsaar) tauchten ein Semester in den Kontext Worpswede ein, um das kulturelle Erbe Künstlerdorf zu untersuchen. Wie wandeln sich Arbeitsweisen? Wie wollen wir leben und arbeiten? Was spielt die Kunst für eine Rolle bei der Entwicklung von Identität und zukünftiger Selbstbeschreibung? Gezeigt werden Installationen, Videoarbeiten, sowie Fotoarbeiten bis hin zu performativem Umgang mit Bildern.

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Weiterlesen: Vorschau auf die Ausstellung "UND JETZT?"

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Die erste öffentliche Präsentation der neuen Entwürfe von Studierenden der RWTH-Aachen war sehr vielversprechend! Ein sehr guter Austausch folgte mit vielen Besucher*innen, Mitgliedern, direkten Nachbar*innen und dem Vorstand der Künstlerhäuser Worpswede e.V. Wir sind gespannt wie die Entwürfe weiter verändert werden und halten Sie auf dem Laufenden! Auch das macht die Künstlerhäuser aus: Hier können alle am Prozess der Gestaltung teilhaben! Die Künstlerhäuser Worpswede e.V. bedanken sich für die Ideen und hohe Qualität der gezeigten  Entwürfe und für die offene Art der Studierenden, sich bereits beim gestalten über die Schulter schauen zu lassen. Die Künstlerhäuser Worpswede arbeiten innerhalb des neuen Modellprojektes an der Neugestaltung und Sanierung der Martin-Kausche-Ateliers. Unterschiedliche Partner*innen werden in laufende Prozesse eingebunden, derzeit auch die RWTH-Aachen mit 14 Studierenden, betreut von Katharina Ritter, M.A., Prof. Dipl.-Ing. Axel Sowa und M. Sc. Zhen Zhang (Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie).

Für 2020 gibt es noch eine großartige Neuerung.

In Kooperation mit der Karin und Uwe Hollweg Stiftung schreiben die Künstlerhäuser Worpswede ein 12 monatiges Stipendium aus.

Hier gibt es dazu weitere Informationen.

Bewerbung Stipendium Plus

Das Förderprogramm „Tapetenwechsel – Ein deutsch-tschechischer Literaturaustausch“ ist eine Form der Schriftsteller*innenförderung, die es Autor*innen aus Deutschland ermöglicht, sich während eines Aufenthalts in Tschechien ganz ihren künstlerischen Tätigkeiten zu widmen.
Realisiert wird das Programm vom virtuellen Literaturhaus Bremen, globale e.V., den Künstlerhäusern Worpswede, dem Tschechischen Literaturzentrum (Sektion der Mährischen Landesbibliothek) und dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

Weiterlesen: Deutsch-Tschechische Förderung für Autor*innen – Ausschreibung 2020 –

18. Januar 2020, von 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

in den Künstlerhäusern Worpswede


Die Künstlerhäuser Worpswede arbeiten innerhalb des neuen Modellprojektes an der Neugestaltung und Sanierung der Martin-Kausche-Ateliers. Unterschiedliche Partner*innen werden in laufende Prozesse eingebunden, derzeit auch die RWTH-Aachen mit 14 Studierenden, betreut von Katharina Ritter, M.A., Prof. Dipl.-Ing. Axel Sowa und M. Sc. Zhen Zhang (Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie).

Kommen Sie zum Gespräch im informellen Rahmen!

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